‘... da zeigte sich, der Mann hatte ihr keine Welt mehr anzubieten.. Margarete Susman und die Frage der Frauenemanzipation’: Titelinformation
Bitte prüfen Sie Ihre Browsereinstellungen, falls Ihnen kein Titelbild des Buches angezeigt wird.

Inhaltsverzeichnis und Textauszüge finden Sie hier

Alle Preise gebundene Ladenpreise nach Preisbindungsgesetz · Preisänderungen vorbehalten · Prices may change without notice

Zur Titelliste dieser Buchreihe

Zur Liste der Neuerscheinungen

Zur Liste der Vorankündigungen

Zum Gesamtverzeichnis

Zur Liste der Buchreihen



Zum Personenverzeichnis

Zur Navigationsseite

Zum Impressum

Ihre ePost an den Verlag


Martina Steer
"... da zeigte sich, der Mann hatte ihr keine Welt mehr anzubieten."
Margarete Susman und die Frage der Frauenemanzipation
Interdisziplinäre Frauenforschung Band 3 (ISSN 1437-9252)
2001. 80 S., 24 x 17 cm
Kartonierte Ausgabe: ISBN 978-3-930083-64-0, € 15,00
Ausgabe in Bibliotheksleinen: ISBN 978-3-930083-70-1, € 33,00
Lieferbar



Im Vordergrund von Martina Steers Arbeit steht die Haltung der Malerin, Lyrikerin und Philosophin Margarete Susman zur Frauenemanzipation. Obwohl diese selbst nie in der Frauenbewegung aktiv war, veröffentlichte sie zwischen 1918 und 1933 zahlreiche Aufsätze zur Frauenemanzipation. Daneben bezieht Martina Steer auch jene Arbeiten mit ein, die ganz allgemein Frauengestalten oder als Nebenaspekt das Geschlechterverhältnis behandeln.

Mit einem Überblick über den weiblichen Lebenszusammenhang in der Zwischenkriegszeit sowie die bürgerliche Frauenbewegung ordnet sie diese Texte vor dem Hintergrund der großen rechtlichen, politischen und sozialen Veränderungen für die Frauen in die allgemeine Diskussion über die Frauenbewegung ein.

Zwar sind Margarete Susmans Texte wenig systematisch, teils widersprüchlich und ihre Auffassung von Geschlechterpolarität konventionell, doch kann Martina Steer in Susmans Emanzipationsverständnis eine Entwicklung nachweisen: Von der Forderung der gemäßigten Frauenbewegung, dass Frauen die Männergesellschaft humanisieren sollen, rückte sie mit der Zeit ab und wandte sich mehr dem Konzept der radikalen Frauenbewegung zu, wonach die Gesellschaft an sich verändert werden muss. Sie teilte die Auffassung, dass eine Diskussion der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern immer auch mit einer Analyse von Frauen- bzw. Männerbildern verknüpft sein muss.

Erst knapp ein halbes Jahrhundert später - nach dem Rückschlag für Theoriedebatten durch die Zeit des Nationalsozialismus - entdeckte und diskutierte die Frauenbewegung der 1970er Jahre diese Verbindung neu.



Der Inhalt
1. Einleitung · 2. Leben [2.1 Biographie (Kindheit und Jugend, Studium, "Von der Dichterin zu Denkerin", Erster Weltkrieg und Revolution, Weimarer Republik, "Emigration in die Heimat", Nachkriegszeit); 2.2 Margarete Susmans deutsch-jüdische Identität] · 3. Werk [3.1 Lyrik; 3.2 Prosa (Krieg und Revolution, Eine deutsch-jüdische Synthese?, Hiob)] · 4. Margarete Susman und die Frage der Frauenemanzipation [4.1 Weiblicher Lebenszusammenhang in der Zwischenkriegszeit; 4.2 Die deutsche Frauenbewegung, (Organisationen, Menschenbild und Emanzipationsstrategien); 4.3 Texte zur Frauenemanzipation 1918-1933 (Frauenbild/Männerbild - Geschlechterverhältnis, Emanzipationsverständnis, Die Frauenbewegung)] · 5. Zusammenfassende Schlußbemerkung · 6. Bibliographie





Zur Betrachtung der Seiten eines PDF-Dokumentes benötigen Sie das Programm Acrobat Reader. Wenn es in Ihrem System noch nicht installiert ist, gelangen Sie durch Anklicken des folgenden Logos zur Herstellerfirma Adobe Inc., von wo Sie es jetzt kostenlos beziehen können.